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Montag, 11. März 2013

Das Leben zieht an mir vorbei. Ich steh nur daneben und komm nicht mehr hinterher. Jeder Tag ist momentan einfach nur noch ein Kampf. Jeden Morgen frage ich mich, ob es sich überhaupt noch lohnt überhaupt aufzustehen. Die Schule schaffe ich nur, weil ich ein Weltmeister im abschreiben bin, denn lernen oder konzentrieren ist schon lange nicht mehr drin. Ich denke jeden verdammten Tag an Suizid, was mich echt fertig macht. Letztes Wochenende habe ich eine Packung Rasierklingen von meiner Schwester geklaut, aber nicht angerührt. Ich bin geschockt von mir selbst, weil ich mich doch gar nicht mehr selbst verletze, schon lang nicht mehr. Aber dieser verdammte Drang ist so groß, dass ich jede Nacht weinen könnte, aber da ich nicht mehr weinen kann, geht das nicht. Ich rutsche gerade schon wieder ab, niemand merkt es und ich schaff es nicht allein. Ich hab angst andere wieder damit zu belasten. Die Beziehung mit meinem Freund läuft grad ausnahmsweise mal so gut, dass ich mich nicht trauen würde, mich ihm anzuvertrauen. Wieso kann ich nicht einfach mal glücklich sein mit dem was ich habe?

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