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Freitag, 10. August 2012

Dieses ständige Auf und Ab. Ich ertrage es nicht mehr. In einem Moment bin ich so fertig, dass ich einfach nur noch sterben will und Stunden später fühle ich mich so, als wäre ich der glücklichste Mensch auf Erden. Das geht nun schon seit Wochen so. Ich fühle mich von mir selbst verarscht. In den letzten Tagen ging es mir so gut wie schon lange nicht mehr. Er war Dienstag bei mir. Es war unglaublich schön. Er macht mich zu einem anderen Menschen. Bei ihm kann ich so sein wie ich bin. Bei ihm kann ich endlich wieder richtig lachen. Er macht mich sehr glücklich. Ich bin wirklich froh, dass ich ihn habe. Manchmal wüsste ich wirklich nicht, was ich ohne ihn machen würde. Wenn ich in seinen Armen liege, dann ist diese ganze scheiß Welt plötzlich okey. Umso schlimmer ist mein Zustand wenn er dann wieder geht. Ich habe das Gefühl, dass es mich schlagartig wieder in mein Loch schlägt, wenn ich von ihm Abschied nehmen muss. Ich lebe momentan nur noch für unser nächstes Treffen. Zähle Tage, Stunden und Minuten bis ich ihn wieder in meine Arme schließen kann. Was anderes zählt nicht mehr. Ich habe Angst. Angst, davor abhängig zu werden, was ich vielleicht schon bin. Ich hab das Gefühl, dass ich mein Leben ohne ihn nicht mehr hinbekommen würde. Ich mache ihm damit Druck. Wer würde schon jemanden verlassen, der wegen der Trennung droht daran kaputt zu gehen. Er würde es jedenfalls nicht machen. Und das macht mir in letzter Zeit immer mehr Angst. Wir sind gar nicht mal so lange zusammen, aber was ist wenn er mich irgendwann nicht mehr liebt, aber nur mit mir zusammen bleibt, weil er Angst hat, dass ich mir was antue? Ich weiß, ich sollte einfach mal das Hier und Jetzt genießen und nicht immer an die Zukunft denken, aber das ist so unglaublich schwer. Und für mich kaum möglich. Ich habe solch eine Angst ihn zu verlieren, auch wenn ich weiß, dass er mich sehr liebt und selbst diese Angst hat. Nur er zeigt es nicht, weil, wie er mal sagte, er der Starke von uns sein muss, wenn ich es schon nicht bin. Ob das jetzt was schönes ist, sei dahingestellt. 

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