Seiten

Sonntag, 28. April 2013

Tag ein, Tag aus das selbe. Die Schule hab ich schon lange wieder abgeschrieben. Eine 5 und eine 6 nach der anderen. Mama darfs nicht wissen. Ihre Unterschrift beherrsche ich momentan besser als sie selbst. Die restlichen guten Noten bekomme ich, da ich die kompletten Lösungen einfach abschreibe. Um 10 Spickzettel für eine Arbeit zu schreiben, finde ich nämlich noch gerade so Zeit, denn die restliche Zeit meines Tages ist schon längst fürs dahin vegetieren verplant. Oder fürs weinen. Es ist wieder schlimmer und doch ist es besser denn je, äußerlich natürlich. Mein Freund ist stolz auf mich, weil es mir endlich mal wieder dauerhaft gut geht. Es ist so widerlich, wie ich ihn einfach belüge, wie ich jeden belüge, wie ich mich belüge. Ich denke wieder oft an Suizid. Nächstes Wochenende wäre der Tag gewesen, an dem ich es ich hätte tun wollen. Am selben Tag, an dem du es getan hast, doch im Grunde bringe ich es doch nicht übers Herz. Mein Freund ist der Grund, wieso ich das alles hier momentan überstehe, aber doch hab ich das Gefühl, dass ich jetzt vielleicht an dem Punkt bin, an dem ich endlich hier raus will. Ich habe mir überlegt mit meinem Freund zu reden, dann mit meiner Mutter. Und diesmal wird es auch durchgezogen, nicht so wie die letzten male. Das versprech ich mir. Denn ich will es so nicht mehr. Ich klammere mich so sehr an all das hier. Ich klammere mich so sehr an meine Traurigkeit, jetzt schon fast 5 Jahre. Deswegen ist es hier auf meinem Blog auch ruhiger geworden, weil ich mich von all dem einfach entfernen wollte, aber ich schaff es nicht. Nicht alleine.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen